Zwei Arten zu leben

Du lernst Auto fahren. Du gehst mit der Mode.
Du kennst dich mit High-Tech aus. Du lernst tausend Dinge.
Und trotzdem, eines Tages geht es nicht mehr weiter,
weder vor noch zurück. Ich bekam einen Brief, darin hieß es:
»Ich bin noch jung. Aber bereits tot. Ich kann nicht leben.«

Man hat den Menschen alles beigebracht,
aber leben, das hat man ihnen nicht beigebracht.
Jetzt sitzen viele hoffnungslos fest.
Sie haben vom Leben eine völlig falsche Vorstellung.
Man hat ihnen beigebracht: Du mußt vorwärtskommen,
möglichst viel Geld verdienen, möglichst viel haben.
Als ob das Glück auf der Schiene der Habgier läge!
Wie die Geier stürzen sich die Menschen auf »Brot und Spiele«.
Sie meinen, frei zu sein. Sie denken, glücklich zu werden.
Aber sie liegen fest an der Kette ihrer verrückten Gier.

Es gibt zwei Arten zu leben. Die eine fängt an mit Verzicht,
mit dem Tun der täglichen Pflicht und endet mit dem Fest.
Die andere fängt mit Feiern an und endet mit Ubelkeit,
Ekel am Leben, Frustrationen und Depressionen.
Du mußt dich entscheiden, jeden Tag neu.
Aber ich fürchte, daß du das nicht allein kannst.
Darum ist es so wichtig zu glauben:
Durch alle Enttäuschungen hindurch kann ich mich
in einer höheren geistigen Macht geborgen fühlen,
die mich gern hat und mir treu bleibt.
Mit Gott in deinem Leben gehen viele neue Lichter an.