Blumen und Sterne pflücken
Ich liebe die Menschen, die um mich herum leben.
Ich liebe die Freude, und so kommt die Freude zu mir.
Ich liebe die Freundschaft, und so pflücke ich Sterne
und ist mein Tag voller Seligkeit.
Ich brauche nichts zu besitzen, um alles zu genießen.
Es gibt soviel, wenn ich auf die kleinen Dinge schaue
und auf die kleinen, einfachen Menschen.
Es gibt soviel Überraschungen und soviel Wunder,
die ich mit offenen und mit geschlossenen Augen entdecke.
In allen Dingen liegt ein Souvenir an das verlorene Paradies.
Ich weiß, es ist nicht leicht, in den Himmel zu kommen;
aber ich weiß auch, dies ist ganz sicher unmöglich,
wenn der Himmel nicht zu mir kommt.
Der Himmel muß auf Erden überall beginnen,
wo Menschen Freunde sind und Güte weitergeben.
Aber an jedem Himmel gibt es Wolken.
Ich bin nicht unentwegt gut aufgelegt.
Freundschaften können vertrocknen wie Pflaumen.
Kein Problem und kein Grund, Trübsal zu blasen.
Freundschaften wie trockene Pflaumen:
ein bißchen Wasser, und sie werden wieder dick.
Leben: ein großes Abenteuer mit Gott und den Menschen
in einer Welt von Licht und Finsternis.
Ich will weder Held noch Märtyrer sein, nur ein Kobold,
der vergessene Blumen pflückt und der lacht
über die Großen auf ihren Thronen von Geld und Macht.