Was wir nicht ernst genug nehmen

Jeden Tag werden wir von einer Lawine überrollt:
die Nachrichten von allem, was in der Welt schief läuft.
Das alles legt sich aufs Herz und schlägt auf den Magen.
Ab und zu ein Lichtblick, dann geht es finster weiter.
Die Menschen bekommen den Tod untergejubelt,
den Tod von allem Schönen und von allem Guten.
Wie kann man damit leben und glücklich sein?
Schluck nicht alles, was man dir täglich auftischt.
Nimm deinen Teil, der dich wirklich angeht
und den du tragen kannst; den Rest laß liegen.
Löse dich von allen falschen, aufgeblähten Problemen.

Es gibt etwas, das wir nicht ernst genug nehmen: die Freude.
Wir sagen zwar. Lachen sei gesund. Aber um diese Seite
unserer Gesundheit kümmern wir uns viel zu wenig.
Es geht nicht um das irre Gelächter des Wahnsinnigen,
sondern um das Lachen, das aus innerer Zufriedenheit
und aus einer tiefen inneren Freude wächst.

Ich hoffe, daß du in deinem Herzen
noch irgendwo ein bißchen Kind geblieben bist.
Nicht, um ahnungslos durchs Leben zu gehen,
sondern um wieder zu staunen und dich zu freuen
über das Blühen einer Blume, das Zwitschern eines Vogels,
um wieder an das Gute im Menschen zu glauben.
Jeden Tag kannst du Wunder erleben,
wenn du deine Augen öffnest für die tausend kleinen Dinge,
mit denen Engel deinen Weg schmücken.