Wo der frieden beginnt
Will man die Menschen verrückt machen?
Das frage ich mich manchmal. So viel Unsinn wird geredet,
so viel Überflüssiges gekauft, es passiert so viel Wahnsinn,
daß man an einer besseren Welt verzweifeln möchte.
Die Menschen wollen Liebe. Sie wollen Liebe. Sie wollen Glück.
Und sie rennen genau in die entgegengesetzte Richtung.
Ich lese eine Zeitschrift über den Frieden,
und selbst die ist voll von Gewalt, Gewalt in Worten,
durch die andere fertiggemacht werden sollen.
Gewalt in Gestalt schwerer Anklagen gegen einige wenige,
die für alle Übel der Welt verantwortlich gemacht werden.
Warum ständig Steine zur Anklage suchen? Um zu steinigen?
Wer andere anklagt und verurteilt, sagt gleichzeitig:
»Ich bin besser«, und spielt sich zum unfehlbaren Richter auf.
Wer steinigt, bekommt selbst schmutzige Hände.
Ich werde dir sagen, wo der Friede beginnt:
Der Friede beginnt bei dir selbst.
Nicht auf dem Schlachtfeld, wo einer besiegt werden soll,
sondern in deinen eigenen Worten und Taten.
Nicht am Konferenztisch beginnt der Friede,
sondern in deinem eigenen Leben, indem du verzichtest
auf alle Macht, die zur Unterdrückung anderer werden kann,
und auf allen Besitz, der auf Ausbeutung anderer hinausläuft.
Verweigere jede Form von Gewalt in deinem Lebensraum
und in deinem Herzen. Dann wird dort Platz geschaffen
für Frieden und Liebe und wahres Glück.