Brücken statt Mauern

Was steht zwischen dir und deinen Mitmenschen:
eine Mauer oder eine Brücke?
Du wohnst mit anderen im selben Haus, in derselben Straße.
Du arbeitest mit anderen im selben Büro, im selben Betrieb.
Du gehst mit anderen in dieselbe Schule,
ihr besucht dieselben Kurse, macht dieselben Reisen,
ihr eßt dasselbe Brot ...
und seid vielleicht einander doch ganz fremd.
Zwischen euch stehen Mauern der Gleichgültigkeit,
der Verständnislosigkeit, des Mißtrauens, der Abneigung.
Brich diese Mauern ab. Fang an, Brücken zu bauen!

Wenn du jung bist, bau eine Brücke zu deinen Eltern.
Sie machen sich Sorgen um dich. Versuch, sie zu verstehen.
Wenn du Vater oder Mutter bist,
bau eine Brücke zu deinem schwierigen Kind.
Sei gut zu ihm und vor allem geduldig.
Wenn du Unterricht gibst, hab deine Schüler gern.
Sie sind mehr als eine Ansammlung von Köpfen,
die mit Wissensstoff vollgestopft werden müssen.

Wer du auch sein magst, fang noch heute damit an:
Mauern abreißen und Brücken bauen.
Die beste Brücke zu deinem Mitmenschen:
ein freundliches Gesicht, ein Lächeln.