Ein Märchen wird wahr

Sei gut zu den Menschen, freundlich, aufmerksam.
Vor allem zu den Kranken. Behinderten, Betagten,
zu Menschen, die das Leben an den Rand gedrängt hat.
Bring den Menschen Blumen, solange sie leben.
Warte nicht, bis sie tot sind, um dann gefühlvoll
zu seufzen: »Sie haben vom Leben nicht viel gehabt.«

Warum haben so viele Menschen nichts vom Leben?
Weil sie keine Freunde haben, Menschen, die sie mögen.
Weil sie nirgendwo Zeichen der Sympathie finden.
Weil für sie niemals Blumen aufblühen.
Dabei können Blumen manchmal Wunder wirken.
Es müssen keine teuren, kostspieligen Blumen sein.
Gewöhnliche, einfache Blumen: ein Lächeln,
ein gutes Wort, eine kleine Geste. Auch das sind Blumen!

Die kleinste, mit warmem Herzen verschenkte Blume
erzählt denen, die sie bekommen, eine schöne Geschichte.
Das wunderbare Märchen von einem Stück Himmel auf Erden,
wo die Menschen füreinander Engel sind, wo für jede Angst,
jedes Leid und jede Träne ein liebevoller Trost da ist,
wo die Menschen füreinander wie die Blumen blühen.
Ich höre aus dem Mund von Tausenden Kranken,
Behinderten, Betagten und Einsamen denselben Schrei:
»Bring deine Blumen, bevor ich tot bin.«
Mach, daß das Märchen wahr wird. Heute!